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Armenien wird zum Mekka der IT-Technologie

In den vergangenen zehn Jahren ist der Branchenumsatz im Durchschnitt um 23 Prozent gewachsen, auf 720 Millionen US$ im Jahr 2018. Experten gehen davon aus, dass es in den nächsten Jahren genauso dynamisch weitergehen wird.

 

Landesweit gibt es etwa 800 IT-Unternehmen, 80 Prozent sitzen in der Hauptstadt Eriwan. In Kürze wird dort ein großer regionaler Park für Innovationen und Technologien errichtet (Wir haben davon schon im vorigen Newsletter berichtet). Bis zu 6.000 Experten sollen IT-Produkte für den Bedarf aller Branchen entwickeln und produzieren. Über die Hauptstadt hinaus fördert die Regierung die Ansiedlung von IKT-Firmen in den Regionen, so in Shirak und Lori.

Dabei wird auch die Nachwuchsförderung im armenischen IT-Sektor großgeschrieben. Im Jahr 2018 waren 19.552 Menschen in der Branche beschäftigt. Zielmarge der Regierung bis 2025 sind 40.000 Beschäftigte. Drei von vier Fachkräften sind derzeit Softwareentwickler.

Acht armenische Universitäten bilden IT-Spezialisten aus. In den zahlreichen Bildungs- und Technologiezentren tüfteln Kinder, Jugendliche und Spezialisten aus Lehre und Praxis an innovativen IT-Lösungen. Auch der Walldorfer Software Konzern SAP eröffnete im Mai 2018 in der Region Lori ein Bildungszentrum.

 

Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

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