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Armeniens IT-Sektor zieht ausländische Unternehmen an

Die IT-Branche wächst in Armenien stark. Vor allem die Dienstleistungsangebote der Softwaresparte sind für ausländische Unternehmen von Interesse. Ein Drittel der etwa 600 Unternehmen des IKT-Sektors sind Tochterfirmen oder Filialen ausländischer Firmen. Die Start-up-Szene befindet sich in einer Aufbruchstimmung.

Der armenische IKT-Sektor entwickelt sich dynamisch: Waren 2010 erst rund 200 Unternehmen in der Sparte aktiv, waren es 2017 bereits 600. Im selben Zeitraum stieg deren Umsatz um über 500 Millionen US-Dollar (US$) auf circa 700 Millionen US$. Knapp 200 Unternehmen befinden sich in ausländischer Hand, die Investoren kommen vor allem aus den USA, einigen westeuropäischen Ländern und Russland. Nach Angaben des Technologie-Förderzentrums (Enterprise Incubator Foundation) weiten die Anbieter von Software und IT-Diensten ihren Umsatz seit Jahren im Schnitt um gut 20 Prozent pro Jahr aus.

Etwa acht Zehntel aller armenischen IKT-Firmen sind in der Hauptstadt Eriwan angesiedelt, darunter mehrere im IT-Park Business Center und im Viasphere Technopark sowie in der Freizone Alliance. Zweitbedeutendster IT-Standort im Land ist die nordarmenische Stadt Gjumri. Im Gyumri Technology Center siedelten sich bisher etwa 20 in- und ausländische IT-Firmen an.

Im Land gibt es auch einen deutlichen Aufwärtstrend in der Neugründung von IT-Start-ups. Während es im Jahr 2014 nur 16 Projekte gab, so kamen in den Jahren 2015 bis 2017 schon 150 Firmen hinzu. Die 2017 beschlossene Ausweitung von Steuerferien von drei auf fünf Jahre für alle neu gegründeten IT-Start-ups mit bis zu 15 Mitarbeitern dürfte die Entwicklung zusätzlich ankurbeln. Viele Start-ups kooperieren erfolgreich mit ausländischen Partnern.

 

Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

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