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09/24/2020 05:47:55

Moskau

09/24/2020 04:47:55

LUDWIGSBURG

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Arzneimittelabsatz in Russland wächst 2017 um 9 Prozent

 

Der russische Pharmamarkt wird 2017 um 9 Prozent auf fast 24 Milliarden Euro wachsen. In den Apotheken klingeln die Kassen, denn die Verbraucher konsumieren wieder mehr Medikamente als zu Krisenzeiten. Beim Apothekenverkauf von Arzneimitteln ist ein Absatzanstieg um 11 Prozent zu erwarten. Der Markt sortiert sich gerade neu. Große Apothekenketten haben die Krise genutzt, um ihre Position auszubauen.

Der russische Pharmamarkt wuchs im 1. Halbjahr 2017 um 11,2 Prozent im Vergleich zum analogen Vorjahreszeitraum. Experten des Marktforschungsinstituts DSM Group erwarten, dass der Pharmamarkt im Gesamtjahr 2017 um 9 Prozent auf 1,5 Billionen Rubel (23,9 Milliarden Euro) zulegt. Der Verkauf von verpackten Arzneimitteln über Apotheken wird voraussichtlich sogar um 11 Prozent auf 894 Milliarden Rubel (14,2 Milliarden Euro) steigen. Russische Verbraucher kauften im 1. Halbjahr 2017 für 4,6 Milliarden Euro Medikamente im Einzelhandel - und damit um 13,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, so die DSM Group.

Wir möchten Sie auch daran erinnern, dass am 6. Mai 2017 der gemeinsame Markt für Arzneimittel und Medizinprodukte der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) in Kraft getreten ist. Medikamente unterliegen einer Registrierungspflicht. Die Mitgliedsstaaten erkennen neben der nationalen nunmehr auch EAWU-Registrierungen an. Bis zum 31. Dezember 2020 gelten noch Übergangsfristen. Die Hersteller können wählen, ob sie ihre Produkte nach nationalen oder nach EAWU-Vorgaben registrieren lassen. Ab 1. Januar 2021 gilt ein einheitliches Verfahren.

 
Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

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