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11/23/2020 21:47:57

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Russland: Chemiebranche setzt auf Gasverflüssigung

Die Konjunktur in der russischen Chemieindustrie läuft weiter auf Hochtouren. Für 2019 erwartet das Wirtschaftsministerium ein Wachstum von 3,7 Prozent. Die Unternehmen investieren in neue Kapazitäten.

 

Russlands Chemieindustrie will die Herstellung von Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) ausbauen. Die russischen LNG-Produzenten haben sich zum Ziel gesetzt, den Ausstoß bis 2035 auf 83 Millionen Tonnen pro Jahr zu vervierfachen und ihren Weltmarktanteil von zurzeit 4,5 auf 20 Prozent zu steigern. Um diese Ziele zu erreichen, wollen sie bis 2030 etwa 86 Milliarden Euro in den Bau neuer Gasverflüssigungsanlagen investieren.

Novatek plant ab 2030 jährlich 57 Millionen Tonnen Flüssigerdgas herzustellen und muss dafür 37 Milliarden Euro in neue Kapazitäten investieren. Ab 2023 soll im Werk Arctic-2 auf der Gydan-Halbinsel die LNG-Produktion starten. Die Ausrüstung zur Gasverflüssigung liefert der deutsche Anlagenbauer Linde. Novatek plant bereits ein drittes LNG-Werk und hat hierfür ein neues Gasfeld mit 320 Milliarden Kubikmetern in Nordsibirien erschlossen. Siemens soll die Gasverflüssigungsanlagen liefern.

 

Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

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