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10/26/2020 04:49:10

Moskau

10/26/2020 02:49:10

LUDWIGSBURG

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Deutsche Investitionen wachsen in Russland trotz Sanktionen

Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Wachstumskurs in Russland fort und hat im ersten Quartal 2019 33 Prozent mehr als im Vorjahresquartal investiert, teilt die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau unter Berufung auf neueste Zahlen der Bundesbank mit.

 

Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass die Investitionen trotz den US-Sanktionen gewachsen sind. Sie bereiten deutschen Unternehmen in Russland große Probleme. Allein die 141 Unternehmen, die sich an einer Umfrage der AHK beteiligt haben, bezifferten die Verluste durch entgangene Geschäfte mit 1,1 Milliarden Euro.

In den ersten drei Monaten 2019 beliefen sich die deutschen Netto-Direktinvestitionen in Russland auf 1,76 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Anstieg um 0,4 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresquartal. 2018 investierten die deutschen Firmen 3,2 Milliarden Euro in Russland – die höchste Summe seit einem Jahrzehnt. Auch der deutsch-russische Handel ist im vergangenen Jahr um 8,4 Prozent auf 61,9 Milliarden Euro angestiegen. 

Vor etwa einem Monat hat die AHK ihre Geschäftsklimaumfrage in Moskau vorgestellt. 87 Prozent der Firmen wünschen sich, dass Deutschland auch auf Kanzlerebene an großen russischen Wirtschaftsforen wie dem St. Petersburger Wirtschaftsforum teilnimmt. Mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat erstmals seit Beginn der EU-Sanktionen 2014 ein hochrangiges deutsches Regierungsmitglied am Petersburger Wirtschaftsforum teilgenommen, das im Juni stattfand, und dort mit seinem russischen Amtskollegen Maxim Oreschkin eine Absichtserklärung für eine Effizienzpartnerschaft unterschrieben.

 

Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

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