Sehr geehrte Besucher! Unsere Website speichert Informationen über Ihren Besuch zu sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Für detaillierte Informationen klicken Sie bitte auf "Weitere Informationen". An dieser Stelle können Sie auch die Verwendung von Cookies ignorieren und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
11/30/2020 21:36:48

Moskau

11/30/2020 19:36:48

LUDWIGSBURG

Wechselkurse

91,2 RUR

$76,2 RUR

Deutschland zeigt Interesse für die russische Region Murmansk

Vom 17. bis zum 20. Juni besuchte eine Delegation von Mitgliedsunternehmen der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer das Gebiet Murmansk. Vom großen Interesse deutscher Unternehmen an dem Gebiet zeugte die Anzahl und Vielfalt der Teilnehmer: 39 Delegationsmitglieder aus 28 Unternehmen loteten die laufenden Großprojekte und neue Geschäftschancen im Murmansker Gebiet aus.

 

In Kirowsk besuchte die Delegation das Bergbauunternehmen AO Apatit (FosAgro). Die Kirowsker Mine gehört zu den größten der Welt, dort werden jährlich 3,7 Millionen Tonnen Erz abgebaut. Dank Automatisierung, Betriebsüberwachung und dem Einsatz digitaler Technologien konnte das Unternehmen in den letzten sieben Jahren seine Arbeitsproduktivität um den Faktor drei steigern. Die technische Direktion von AO Apatit stellte die nächsten Pläne vor: Demnächst wird ein einzigartiges Transportsystem mit Technologie von „ThyssenKrupp“ für den Abtransport von Erzen in Betrieb genommen. Für die nähere Zukunft ist die Einführung von fahrerlosen Kipplastern geplant.

Am Energietag wurden die verschiedenen energetischen Großprojekte im Gebiet Murmansk präsentiert. So errichtet das Unternehmen Novatek auf der Nordseite der Kola-Bucht im Ort Belokamenka ein Fertigungszentrum für schwimmenden Gasverflüssigungsanlagen. Außerdem plant Novatek im Gebiet Murmansk ein Terminal zum Umschlagen von Flüssiggas von Eisklasse- auf herkömmliche Öltanker. Auch Enel Russland stellte sein Windparkprojekt vor. Im Jahr 2021 wird ein 201-MW-Windpark, gelegen an der Straße Murmansk – Teriberka, ans Netz gehen. Die Turbinen kommen aus der lokalisierten Fertigung von Siemens Gamesa. Zur Diskussion kamen die Suche nach Zuliefern und der Lokalisierungsgrad von Komponenten.

Am Logistiktag traf sich die Delegation mit Vertretern der Zollbehörde und der Regierung des Gebiets Murmansk. Diskutiert wurden Infrastrukturprojekte und Reformen in der Zollabfertigung.

Die Delegationsmitglieder einigten sich auf die aussichtsreiche Zukunft der Region und die Vorteile der deutsch-russischen Zusammenarbeit, besonders im Gebiet, wo die deutsche Technologie und Ausrüstung so gefragt sind.

 

Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

Newsletter abonnieren