Sehr geehrte Besucher! Unsere Website speichert Informationen über Ihren Besuch zu sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Für detaillierte Informationen klicken Sie bitte auf "Weitere Informationen". An dieser Stelle können Sie auch die Verwendung von Cookies ignorieren und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
12/01/2020 12:07:27

Moskau

12/01/2020 10:07:27

LUDWIGSBURG

Wechselkurse

91,2 RUR

$76,2 RUR

Export der Medizinprodukte nach Russland: Frist zum Ersatz der Registrierungsurkunden verlängert

 

Anfang des Jahres war anstrengend für ausländische Hersteller der Medizinprodukte, die ihre Produktion nach Russland exportieren wollten. Die Registrierungsurkunden für Medizinprodukte mussten bis 01.01. 2017 ersetzt werden. Viele Hersteller haben das nicht geschafft und die Medizinprodukte derjenigen, die es doch geschafft haben, haben ihre Steuerbefreiung verloren. Erst vor kurzem wurde diese Situation von den russischen Behörden geklärt.

Gemäß dem Regierungsbeschluss der Russischen Föderation vom 27.12.2012 Nr. 1416 „Über Regeln staatlicher Registrierung für Medizintechnik“ mussten die unbefristeten und vor dem 01.01.2013 ausgegebenen Registrierungsurkunden für Medizinprodukte bis 01.01. 2017 ersetzt werden. In der Praxis erwies sich das als unmöglich und die meisten Hersteller haben das zeitlich nicht geschafft. Infolge der falschen Gesetzesformulierung und der mangelnden Koordination zwischen den russischen Behörden sind viele Medizinprodukte MwSt-pflichtig geworden.

Doch dieses Problem wurde von den russischen Behörden vor kurzem gelöst. Gemäß dem Gesetz vom 7. März 2017 № 25-FZ (das Inkrafttreten am 1. Juli 2017) wurde die Frist zum Ersatz der alten Formulare der Medizinprodukte bis zum 01.01.2021 verlängert und die betroffenen Medizinprodukte sind also wieder MwSt-frei geworden. Der Ersatz der alten Registrierungsurkunden erfolgt ohne das übliche Registrierungsprozedere für Medizinprodukte. Nach Ablauf der Frist müssen Medizinprodukte mit „alten“ Formularen neu registriert werden.

 

Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

Newsletter abonnieren