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11/30/2020 22:42:34

Moskau

11/30/2020 20:42:34

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Opels Comeback nach Russland

Opel kehrt auf den russischen Markt zurück. Der deutsche Autobauer hatte sich 2015 – damals noch unter Führung von General Motors – wegen einer Absatzkrise aus Russland zurückgezogen.

 

Auf den russischen Markt kehrt der Konzern ausschließlich mit neuen Modellen zurück. „Wir werden dort ausschließlich Fahrzeuge anbieten, die bereits auf PSA-Plattformen stehen“, sagte Vorstandschef Michael Lohscheller am 26. Februar der Nachrichtenagentur dpa. Die noch unter der früheren Konzernmutter General Motors entwickelten Modelle wie Astra oder Mokka sollen hingegen nicht angeboten werden. Lohscheller kündigte einen Mix aus lokaler Produktion im PSA-Werk Kaluga und Importen an. Das Werk in Kaluga ist momentan nicht ausgelastet und könnte bei Bedarf erweitert werden.

Die Voraussetzungen für eine Rückkehr scheinen günstig zu sein. Nach Jahren der Krise hat die russische Automobilindustrie im vergangenen Jahr ein starkes Comeback gefeiert (knapp 14% mehr Verkäufe) und auch für die nächsten Jahre werden moderate Zuwächse um die fünf Prozent erwartet. Die russische Regierung hat für 2019 bis zu 1,4 Milliarden Euro Subventionen für die Automobilindustrie zugesagt. In Zukunft können nur noch die Hersteller mit staatlicher Unterstützung rechnen, die ihren Lokalisierungsgrad stark erhöhen. Dieses Ziel soll unter anderem mithilfe individueller Sonderinvestitionsverträge erreicht werden. Neben Opel planen auch BMW, VW und Daimler einen großflächigen Ausbau ihrer Kapazitäten in Russland.

 

Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

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