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11/30/2020 19:42:53

Moskau

11/30/2020 17:42:53

LUDWIGSBURG

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Russische Baubranche gewinnt an Fahrt

 

Russische Bauindustrie ist eine der stärksten in der Welt - mit einem Wert von mehr als 150 Milliarden Dollar. Bis zum Jahr 2020 wird in Russland mit einer jährlichen Wachstumsrate von 1,76 gerechnet.

Zwischen Januar und August 2017 wurden Bauleistungen im Wert von 57,3 Milliarden Euro erbracht. Investitionen fließen in die Modernisierung und den Ausbau von Straßen. Eine Rekordzahl von Hypothekenkrediten dient zur Finanzierung von Wohnraum. Die Importe deutscher Bau- und Baustoffmaschinen legten im 1. Halbjahr 2017 zu. Exklusive Wohnprojekte und Urbanistik bieten Geschäftschancen für deutsche Developer und Architekten.

Was steckt hinter der Renaissance der Baubranche in Russland? Das Land gibt immense Geldsummen für mehrere große Projekte und landesweite Initiativen aus. Allein in Moskau gibt es viele Großprojekte und dabei dienen Modernisierung des Verkehrssystems und Ausbau der Infrastruktur als weitere Motoren für die Entwicklung der Baubranche.

Russland ist im Bereich der Baumaschinen auf deutsche Produktion angewiesen. Das mit 7,8 Jahren hohe Durchschnittsalter von Baumaschinen ist ein Treiber für Neuanschaffungen. Dabei haben deutsche Hersteller gute Chancen. Der Absatz von Straßenbautechnik aus Deutschland in Russland stieg nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) im 1. Halbjahr 2017 um 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 198,3 Millionen Euro. Gefragt waren vor allem Bagger, Frontschaufellader und andere nichtselbstfahrende Maschinen zur Erdbewegung, Schleif- und Poliermaschinen sowie Planiermaschinen.

Nicht zu unterschätzen ist auch der deutsche Beitrag im Bereich der Bauchemikalien. Russland importierte zwischen Januar und Juni 2017 aus Deutschland mehr als 6 Millionen Liter wasserlösliche Farben für etwa 10,9 Millionen Euro, ein mengenmäßiges Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. BASF eröffnete Anfang Oktober 2017 ein 5 Millionen Euro teures Werk zur Herstellung bauchemischer Stoffe in Sankt Petersburg.

 
Artikel: Roswitha Backes, E3M Business Consulting GmbH

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